Christian Dünkel gewinnt das Shoot-Out beim Turnier der Besten 2021

39 Teilnehmer:innen waren schlussendlich am 17. Oktober 2021 morgens bei 7° C und verhangenem Himmel angetreten, um ihre im Verlauf des Jahres bei verschiedenen 18 Loch Turnieren erspielte Qualifikation für das Turnier der Besten 2021 wahrzunehmen. Aber nur die Besten 10 qualifizieren sich für das anschließende Shoot-Out.

42 Schläge war diesmal die Antwort auf die Frage, mit wie vielen Schlägen auf den ersten 9 Loch man das Shoot Out erreicht hatte. Und diese Antwort kam für einige überraschend.

So überraschend, dass Jürgen Wiese (42 Schläge) schon mit dem Turnier abgeschlossen hatte und zum gemütlichen Teil des Nachmittages übergegangen war und Leopold Mayrhofer (42 Schläge) mit Begleitung gleich die 2ten 9 Loch in Angriff genommen hatte. Dadurch ereilte Jörg Pleines der Ruf des Wettspielleiters Andreas Proske, an das Tee der 10 zu treten und die Gruppe der Finalisten, bestehend aus Keno Menze (37 Schläge auf den 1sten 9 Loch), Patrick Lindner (37), Jürgen Hahn (37), Paolo Reupke (38), Fabio Reupke (39), Christian Dünkel (40), Marius Jürgens (41), Martin Puchala (42) und Jürgen Wiese (42)  zu komplettieren.

Tee 10

Und auf eben diesem Tee, verriss Jürgen Wiese seinen ersten Schlag so dermaßen, dass der Ball links im Rough hässlich tief zum Liegen kam. Den zur Sicherheit gespielten provisorischen Ball hatte er nach rechts rausgehauen. Aber es sollten nicht der einzige unglückliche Schlag von diesem Tee bleiben, denn auch Jürgen Hahn, vielleicht etwas nervös durch die erkleckliche Anzahl an Zuschauer:innen, lies seinen Abschlag kurz und der Ball schaffte es nicht einmal bis zum Graben. Nach dem alle 10 Finalisten abgeschlagen hatten und Jürgen Wiese seinen Ball aus der Wiese auch Richtung Grün und Jürgen Hahn sein 2ten auf das Grün gespielt hatte, setzte sich der Tross in Bewegung, nur um festzustellen, dass kein einziger der Abschläge, das Grün gefunden hatte. Somit entwickelte sich ein Chip und Putt Orgie, an deren Ende Jürgen Wiese mit 6 Schlägen aus dem Finale ausschied und Marius Jürgens nach Chip und 3 Putts, ebenso wie Jörg Pleines und Christian Dünkel, sich glücklich schätzen konnte, das Tee der 11 betreten zu dürfen.

Tee 11

Auch hier lief es nicht für alle der verbliebenen 9 Teilnehmer optimal. Jürgen Hahns Ball landete rechts im Biotop, Fabio Reupke schlug einen Ball ins Aus und alle hätten unter normalen Umständen sich mit einer 6 hier zufrieden gegeben, aber es waren mit Jürgen Hahn, Jörg Pleines, Patrick Lindner,  Martin Puchala und Fabio Reupke gleich 5 Spieler mit diesem Ergebnis und die, so wollen es die besonderen Regeln des Turnier der Besten, mussten nun in einem internen Stechen gegeneinander antreten, um zu ermitteln, für wen es die letzte Bahn an diesem Tag gewesen sein würde. Andreas Proske entschied, dass die 5 jeweils rechts vom linken Bunker vor dem Grün, jeweils einen Schlag hätten, um ihren Ball so nah wie möglich an die Fahne zu spielen. Fabio Reupke hatte die Last den Anfang zu machen und ließ seinem Pitch reichlich zu kurz geraten, so dass es anschließend für die anderen 4 nur noch darum ging, den Chip auf das Grün zu bringen und den Ball dort laufen zu lassen, was jedem gelang und somit für Fabio Reupke die Finalrunde an dieser Stelle leider beendet war.

Tee 12

Jörg Pleines und Martin Puchala driveten ihre Abschläge jeweils nach links in das Biotop, so dass es für sie mit Schlag 3 von dort weiter ging, Keno Menzo hatte sich die Trauerweide auf der rechten Seite der Bahn sicherlich nicht als Ziel ausgesucht, musste aber seinen Ball von dort spielen, während Jürgen Hahn seinen 2ten Schlag aus dem Fairway Bunker absolvierte. Marius Jürgens hatte derweil weit auf die Bahn 14 geschlagen und konnte Bahn 12 mit einem Pitch und 2 Putts in Par beenden. Völlig unspektakulär, aber effektiv waren dann auch Patrick Lindner, Christian Dünkel und Paolo Reupke in der Finalisierung dieser Bahn, so dass am Ende die beiden Pechvögel Jörg Pleines und Martin Puchala, von Andreas Proske in den rechten Grün-Bunker zu Stechen gebeten wurden. Jörg Pleines erwischte den Ball dann sehr unglücklich, auf das dieser über das Grün rollte und Martin Puchala sicherte sich seinen Abschlag auf der 13 mit einem schönen Schlag, an dessen Ende der Ball nur eine Putterlänge vom Loch zum Liegen kam.

Tee 13

Während Keno Menze zuschauen musste, wie sein Ball die Flugphase über dem Teich beendete und mitten hineinfiel, hatte Marius Jürgens das gegenteilige Problem. Sein Ball wollte den Flug nicht beenden und kam dann aber zu seinem Glück ein paar Zentimeter vor dem Aus hinter dem Grün tief eingegraben zur Ruhe. Während Jürgen Hahn dieses Loch mit einem gekonnten Chip-In im Birdie beendete, sicherte sich Keno Menze die Chance auf seinen Verbleib mit einem wundervollen langen Putt, der, nach dem es 4 Sekunden so schien, als würde er direkt an der Lochkante liegen bleiben, dann doch noch fiel, nötig war, nachdem er von der Penalty Area aus Schlag 3 an den hinteren Rand des Grüns gesetzt hatte. Mit 4 Schlägen mussten also diesmal Christian Dünkel, Paolo Reupke, Keno Menze und wieder einmal Martin Puchala ins Stechen. Die Aufgabe diesmal: Den Ball von der vorgegebenen Position so nahe wie möglich an das Loch putten, jedoch ohne zu wissen, wie nah der Ball des Vorherigen am Loch zum Liegen gekommen war. Am Ende war dann an dieser Stelle für Paolo Reupke das Turnier zu Ende, da sein Putt deutlich zu kurz blieb.

Tee 14

Den wohl glücklosesten Abschlag des Tages sahen die Zuschauer:innen am Tee der Bahn 14, als Patrick Lindner den Baum traf und der Ball noch vor dem Stamm zum Liegen kam. Sein ehr verzweifelter Versuch, aus dieser Position das Grün zu attackieren scheiterte in dem Moment, wo der Ball im Biotop unerreichbar liegen blieb. Sein vierter Schlag, war auch nicht vom Glück gesegnet, so dass die verbliebenen Spieler, die Bahn nicht mehr beenden mussten, als er seinen Ball links des alten Herrenabschlag der Bahn 15 liegend und mit reichlich nahen Bäumen auf dem Weg zum Grün der 14 versperrt, aufgab und damit aus der Riege der letzten 6 ausschied.

Tee 15

Eigentlich ein leichtes Loch und von vielen spöttisch als Par 3 Loch bezeichnet, konnte doch nur „Birdieman“ Jürgen Hahn dies mit seinem Birdie in 3 Schlägen spielen, während Marius Jürgens seinen Ball deutlich über das Grün geschlagen hatte und er ebenso wie Martin Puchala, Christian Dünkel und Keno Menze mit einem Chip und 2 Putts das Par und die Teilnahme am Stechen sicherte. Andreas Proske entschied sich diesmal dafür, eine Ballposition zu bestimmen, die sowohl im höheren Gras, als auch vor dem linken Bunker lag und zum 4ten Mal hieß es die Nerven im Stechen bewahren und zum 4ten Mal war Martin Puchala dabei und zum 4ten Mal bewahrte er die Nerven. Etwas zu übermotiviert ging Marius Jürgens dieses Stechen an und spielte seinen Ball ein weiteres Mal über das Grün hinaus und sich selbst damit aus dem Spiel.

Tee 16

3 „alte Männer“ und 1 „Jungspund“ waren nun verblieben, um die Bahn 16 in Angriff zu nehmen und der Jungspund drivete definitiv am weitesten. Leider aber ins dickste Rough zwischen Bahn 16 und 17, während die AK50 Herren sicher das Fairway suchten und fanden. Der rettende Schlag wollte nicht glücken und Keno Menzes Ball landete nach viel zu kurzem Flug in der nächstgelegenen Baumgruppe, während die 3 Herren Martin Puchala, Christian Dünkel und Jürgen Hahn die Bahn routiniert beendeten und damit auch die Träume des Jüngsten, Bester der Besten zu werden.

Tee 17

3 Routiniers, 3 routinierte Abschläge und auch die folgenden 2ten Schläge ließen noch keinen Schluss zu, für wen am Ende der Bahn das Ende kommen würde. Christian Dünkel musste sich zwar kurz von seinem AK50.1 Mannschafts-Captain Jürgen Hahn auf dem Fairway, ob des zickenden Rückens behandeln lassen, spielte die Bahn aber trotzdem, wie auch Jürgen Hahn und Martin Puchala, in 6 Schlägen, wobei Martin Puchala sogar noch einmal seinen Ball aus dem Rough zwischen der 17 und 18 spielen musste, was ihm aber exzellent gelang. Wieder hieß es also Stechen und Andreas Proske bestimmte die Position des Balles ca. 15 Meter vor dem linken Bunker. Jürgen Hahn war diesmal als erster dran und platzierte den Ball zwar auf dem Grün, allerdings war noch reichlich Luft zum Loch. Christian Dünkel kam als nächster dran, dummerweise versprang sein Ball auf dem Vorgrün und rollte nach rechts am Grün weg. Eigentlich musste Martin Puchala in seinem 5ten Stechen nur das Grün treffen, allerdings vergriff er sich bei der Schlägerwahl und so kam sein Ball zwar über den Bunker hinweg, blieb aber deutlich weiter vom Loch entfernt liegen als der von Christian Dünkel und damit war Martin Puchala nach 5 Stechen aber immerhin 3ter in diesem Turnier geworden.

Tee 18

Jürgen Hahn hat die Ehre an diesem letzten Abschlag, allerdings findet sein Drive nicht das Fairway sondern befördert den Ball an das Ende des kleinen Wäldchen zwischen Bahn 10 und Bahn 17, was eingeschränkte Bewegungsfreiheit und keine wirklich gute Linie zum Grün bedeutet. Christian Dünkel hingegen, platziert seinen Drive in die Mitte des Fairways. Seinen 2ten Schlag verzieht er allerdings ein klein wenig, so dass er seinen 3ten Schlag als Chip, Pin-High von hinter dem rechten Bunker spielen muss. Jürgen Hahn hat seinen Plan angepasst und versucht den Ball aus der schwierigen Lage, unter den Augen der versammelten Zuschauer:innen, vor den das Grün beschützenden Bunker zu spielen. Im ersten Moment scheint sein Plan auch aufzugehen, bis alle registrieren müssen, dass der Ball unglücklich nach links springt, um dann direkt an der Wasserkante zum Liegen zu kommen. Obwohl von einigen Zuschauer:innen lautstark gefordert wird, den Ball zu spielen wie er liegt, entscheidet Jürgen Hahn sich doch dafür den Ball unspielbar zu erklären und mit dem nun anstehenden 4ten Schlag das Loch anzugreifen. Doch der Angriff scheitert, als er den Ball deutlich zu kurz spielt. Nun ist Christian Dünkel mit seinem dritten Schlag an der Reihe, allerdings verfehlt sein Chip das Loch deutlich. Jürgen Hahn wittert noch einmal Morgenluft und versucht den Kunstschlag, der ihm das Birdie auf Bahn 13 bescherte, noch einmal, aber der Chip ist diesmal zu lang geraten und der Ball bleibt oberhalb des Loches liegen. Dies ist die Chance für Christian Dünkel, den Sack zu zumachen und mit dem Putt zum Par, die Krone zu ergreifen. Aber der Putt will nicht fallen und der Ball rollt am Loch vorbei. Auch der Bogey Putt, der immer noch den Sieg bedeuten würde, fällt nicht und so ist Jürgen Hahn plötzlich und unerwartet wieder im Spiel, wenn es ihm gelingt, seinen Putt zu versenken. Unter der atemlosen Stille der Zuschauer:innen am Grün, rollt der Ball von oben auf das Loch zu, biegt dann aber leicht nach links ab. Somit beendet Jürgen Hahn diese Bahn mit dem 7ten Schlag und Christian Dünkel hat einen Match-Putt, den er, wie alle seine Schläge penibel vorbereitet und dann sicher zum Sieg versenkt.

Herzlichen Glückwunsch Christian Dünkel zum Sieg im Turnier der Besten 2021!  

Die 10 Finalisten

Andreas Proske, Martin Puchala, Jürgen Hahn und der Beste der Besten Christian Dünkel

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